20 Jahre "Freiwillige Nacht- und Krisenbegleitung" im Stadtspital Triemli.

Die Begleitung ist für alle Menschen in Not, ein wirklicher Dienst der Kirchen an der Gesellschaft.
20 Jahre "Freiwillige Nacht- und Krisenbegleitung" im Stadtspital Triemli.

Jubiläumsausflug Nacht- und Krisenbegleitung 2014

Vor 20 Jahren brachte der Triemli-Chefarzt Raoul Pesia aus Kanada eine Idee mit: Freiwillige sollten für einsame, ängstliche und sterbende Patienten menschliche Präsenz bieten. Mit Hilfe der Spitalseelsorgenden im Stadtspital Triemli entstand so die Freiwillige Nacht und Krisenbegleitung. "Das war damals echte Pionierarbeit", sagt Tatjana Disteli, die katholische Spitalseelsorgerin am Triemli. "Die Begleitung ist für alle Menschen in Not, ein wirklicher Dienst der Kirchen an der Gesellschaft." Zwei Nächte pro Monat verpflichten sich die Freiwilligen zu einem achtstündigen begleitenden Einsatz. 50 sind es derzeit – Berufstätige und Pensionierte mit den verschiedensten Erfahrungshintergründen. Sie werden von den Spitalseelsorgenden beider Kirchen gründlich auf ihre Einsätze vorbereitet und regelmässig begleitet. Ruth Jäger ist eine der freiwilligen Frauen und sagt: "Die Sterbekultur im Triemli beeindruckt mich tief: grossherzig, verständnisvoll, würdevoll."
Die freiwillige Nacht-und Krisenbegleitung wird vom Stadtspital Triemli sowie den beiden Landeskirchen des Kantons Zürich getragen.
 

Anlässlich des Jubiläumsausflugs vom 10. Mai 2014 überbrachte Urs Länzlinger, der Dienststellenleiter der Spital- und Klinikseelsorge, den engagierten Freiwilligen und Verantwortlichen die Gratulation und den Dank beider Zürcher Kirchen.

 

Weitere Information zur Nacht- und Krisenbegleitung:

www.spitalseelsorgezh.ch/palliativseelsorge/freiwilligenarbeit
www.stadt-zuerich.ch/triemli/de/index/berufsgruppen/seelsorge.html

 

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