Kirchliche Grundlagen

Mit dem Konzept der integrierten Spital- und Klinikseelsorge in den Spitälern und Psychiatrischen Kliniken des Kantons Zürichs intensivierte sich seit 2007 die interprofessionelle Zusammenarbeit im Bereich Palliative Care auf stationärer Ebene. Besonders in den neu entstandenen Palliativkompetenzzentren arbeiten Seelsorgende interdisziplinär eng zusammen in der Begleitung von Patienten und ihren Angehörigen, im Zertifizierungsprozess der Kompetenzzentren sowie in der Fort- und Weiterbildung.

Um die Beteiligung in Palliative Care zu fokussieren, hat der Leiter der Katholischen Dienststelle der Spital- und Klinikseelsorge im Kanton Zürich, Urs Länzlinger, im Jahr 2009 die „Fachkommission Seelsorge in Palliative Care“ ins Leben gerufen und durch erfahrene Spitalseelorgende mit vertieften Ausbildungen in Palliative Care besetzt.

Seit der Gründung der reformierten Partnerkommission „Ref. Pall Care“ im Jahre 2011 finden zudem intensive Gespräche und gemeinsame Sitzungen statt. Die Aktualität des Themas, die enge ökumenische Zusammenarbeit der Seelsorgenden in den Institutionen sowie die gemeinsamen Interessen, Ziele, Projekte und öffentlichen Auftritte führten zur Überzeugung, dass eine katholische Palliative Care Strategie jeweils ökumenisch abgesprochen und gemeinsam in der Praxis umgesetzt werden soll.

Vorläufiger Höhepunkt ist, dass die Katholische Kirche und die Kirchensynode der Evangelisch-reformierten Landeskirche im KT. ZH im Frühling 2014 einer kirchlichen Palliative Care Strategie zugestimmt haben, die in den nächsten fünf Jahren im Bereich Palliative Care einen innerkirchlichen Schwerpunkt setzen will.