Kirchliche Grundlagen

Anstoß dazu gab die "Nationale Strategie Palliative Care 2010 – 2012 / 2013 - 2015", bei der der Bund, Kantone und andere Akteure im Gesundheitswesen zusammenarbeiteten, damit jeder Mensch in der Schweiz eine angemessene, seiner individuellen Situation angepasste, professionelle Begleitung und Behandlung am Lebensende erhält, die den internationalen Qualitätsstandards entspricht.

Die Entwicklung im Bereich Palliative Care fordert die Kirchen und ihre Seelsorge heraus, sich vermehrt strukturell sowie im Bereich der seelsorglichen Begleitung zu engagieren. Die Katholische Kirche im Kanton Zürich sieht in der Palliative Care-Bewegung, die zunehmend in Netzwerken und interprofessionellen Care Teams in und ausserhalb der Spitäler arbeitet, ein positives Zeichen der Zeit. Wir möchten mit unserer kirchlichen Palliative Care Strategie 2014 – 2019 die pastoralen Herausforderungen positiv annehmen. Deshalb engagieren wir uns gemeinsam mit unserer reformierten Schwesterkirche für Palliative Care und bringen unsere spezifischen Kompetenzen und Beiträge und das Knowhow der Seelsorge und Freiwilligenarbeit auf allen Ebenen ein.

Seit 1. Dezember 2017 ist eine ökumenisch getragene „Hotline für Seelsorge in Palliative Care“ in Betrieb, die die Begleitung schwer kranker Menschen und ihrer Angehörigen zeitnah koordiniert und die Kontaktaufnahme sichert.