Matinee "ZU ENDE LEBEN" - Welt Palliative Care Tag 2014

Palliative zh+sh zeigt am Welt Palliative Care Tag vom 11. Oktober 2014 den neuen Dokumentarfilm «ZU ENDE LEBEN» im Filmpodium Zürich. Der Film wird an der Matinee von palliative zh+sh zum ersten Mal gezeigt.
Wann 11.10.2014
von 09:30 bis 13:00
Wo Filmpodium Zürich
Termin übernehmen vCal
iCal

Im Anschluss an die Filmvorführung von "ZU ENDE LEBEN" sprechen die Regisseurin, Betroffene aus dem Film und ein Palliative-Care-Spezialist über den Film, über die letzte Lebensphase und ihre Gestaltung und über die palliative Versorgung in der Region. Nach dem Podiumsgespräch gibt es beim Stehlunch für alle die Gelegenheit zum Austausch. Betroffene, Interessierte sowie Fachleute sind herzlich willkommen.

Programm
9.30 Uhr – Türöffnung, Kaffee und Gipfeli
10.00 Uhr – Film "ZU ENDE LEBEN"
11.30 Uhr – Podiumsgespräch
12.15 Uhr – Stehlunch

Eintritt
Fr. 45.00 (Film, Podiumsgespräch und Verpflegung)

Veranstaltungsort
Filmpodium Zürich, Nüschelerstrasse 11, 8001 Zürich

Podiumsteilnehmende
Rebecca Panian, Regisseurin "ZU ENDE LEBEN"
Thomas Niessl, Betroffener und Hauptprotagonist im Dokfilm "ZU ENDE LEBEN"
Francesca Bosshard, Freundin von Thomas Niessl
Roland Kunz, Palliativmediziner und Protagonist im Dokfilm "ZU ENDE LEBEN"
Moderation: Elena Ibello, Redaktorin pallnetz.ch

> Anmeldung


Unterstützt von:
Dokumentarfilm "ZU ENDE LEBEN" (2014)
Wir planen und verplanen unser ganzes Leben: Geburt, Schule, Karriere, Ehe, Familie. Wir versichern alles, "managen" jedes Risiko. Nur den Tod verdrängen wir, obwohl er zum Leben gehört, genauso wie die Geburt und alles andere. Durch das Verdrängen entrinnen wir aber nicht etwa dem Tod, wie vielleicht insgeheim erhofft, sondern nähren höchstens die Angst vor dem Ende.
Der Film ZU ENDE LEBEN will den Themen Sterben und Tod mehr Raum geben im Leben, um dieser Angst entgegenzuwirken.

Die Filmemacherin Rebecca Panian begleitet Thomas Niessl (51), ehemaliger Velowerkstattbesitzer. Vor gut drei Jahren wurde bei ihm ein bösartiger Gehirntumor diagnostiziert. Thomas hat akzeptiert, dass sein Leben früher endet als vielleicht erwartet. Statt sich in Selbstmitleid oder Wut zu verlieren, versucht er die ihm verbleibende Zeit in vollen Zügen zu geniessen und – sich seine Wünsche noch zu erfüllen.
Toms Geschichte wird im Film ergänzt durch das stille Beobachten eines Schreiners bei seiner Arbeit – vom Baumfällen, über das Holz Verarbeiten bis zur letzten Lackierung des entstandenen Werks. Erst am Schluss wird preisgegeben, woran er arbeitet. Diese Momente bleiben still, lassen Platz für eigene Gedanken.
Als drittes Element im Film kommen verschiedene Persönlichkeiten aus der Medizin, der Pflege, der Religion und dem öffentlichen Leben zu Wort. Sie ergänzen mit ihren Gedanken zu Sterben, Tod, Leben und Glaube die Geschichte von Tom.

"Die Angst vor dem Tod hält uns nicht vom Sterben ab, sondern vom Leben."

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