Ziele und Arbeitsfelder

Artikel entfällt

Verankerung der Seelsorge in Palliative Care

Ziele und Arbeitsfelder der Fachkommission Seelsorge in Palliative Care:

Palliative Care verbessert die Lebensqualität von Menschen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen und chronisch fortschreitenden Krankheiten. Sie umfasst medizinische Behandlungen, pflegerische Interventionen sowie psychische, soziale und spirituelle Unterstützung in der letzten Lebensphase. (Definition BAG)

Palliative Care lindert Symptome wie Schmerzen, Übelkeit, Atemnot oder Müdigkeit. Sie hilft bei psychischen Leiden wie Angst oder Depression in der letzten Lebensphase. Palliative Care bietet ebenfalls Unterstützung bei psychosozialem Leiden wie Einsamkeit oder familiären Konflikten sowie im Bereich der Spiritualität (Seelsorge).
(Nationale Strategie Palliative Care 2010–2012, S. 20)


Aus der Nationalen Strategie Palliative Care 2010–2012:
www.bag.admin.ch/themen/medizin/06082/


3.1 Besser leben, weniger leiden

Palliative Care lindert Symptome wie Schmerzen, Übelkeit, Atemnot oder Müdigkeit. Sie hilft bei psychischen Leiden wie Angst oder Depression in der letzten Lebensphase. Palliative Care bietet ebenfalls Unterstützung bei psychosozialem Leiden wie Einsamkeit oder familiären Konflikten sowie im Bereich der Spiritualität (Seelsorge). Zudem gibt sie Anleitung zur Selbsthilfe zur Bewältigung der Symptome. Palliative Care kann auch dazu beitragen, einen Todeswunsch zu mindern und damit die Inanspruchnahme von assistiertem Suizid zu verhindern.

Palliative Care stellt den Menschen in den Mittelpunkt.

Die betroffene Person bestimmt, wie sie ihre letzte Lebensphase gestalten möchte. Ihre individuellen Prioritäten werden respektiert. Gemeinsam werden Entscheidungen schrittweise und vorausschauend getroffen. Damit werden mögliche Komplikationen antizipiert. Möglichkeiten der Palliative Care sind zu einem frühen Zeitpunkt einer Erkrankung hilfreich und sinnvoll beispielsweise zur Schmerzbehandlung. Palliative Care und kurative Medizin ergänzen sich und können bei medizinischer Indikation parallel eingesetzt werden. Der Schwerpunkt der Palliative Care betrifft die Zeit, in der Sterben und Tod näher rücken.

5. Palliative Care in der Schweiz: Politik, Recht und Kantone

Im Rahmen des Programms wurden für die Entwicklung von Palliative Care zwei Prioriäten definiert: 1) Die Schaffung von vier mobilen Palliative Care Teams für jede Region des Kantons und 2) die Verstärkung der Ausbildung der Fachpersonen der Grundversorgung. Die Mobilen Palliative Care Teams unterliegen der Verantwortung der einzelnen Gesundheitsversorgungsnetze. Sie bieten telefonische Beratungen sowie Beratung vor Ort, Unterstützung für die Fachpersonen der Grundversorgung sowie Orientierungshilfe für Patientinnen und Patienten in der entsprechenden Versorgungsregion. Die Teams bestehen mindestens aus einer Ärztin, einem Arzt und einer Pflegefachperson mit entsprechender Ausbildung. Je nach Bedarf können weitere Fachleute aus der Psychologie, der Seelsorge, Sozialarbeit etc. beigezogen werden.


BUNDESAMT FÜR GESUNDHEIT:
HANDLUNGSBEDARF IM BEREICH PALLIATIVE CARE

Aus dem Schlussbericht vom 7. Oktober 2009: 
http://www.bag.admin.ch/themen/medizin/06082/06426/07575/index.html?lang=de


 

Schlagwort: